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Stolpersteine

Bei der Einrichtung meiner HomePage bin ich über einige Dinge gestolpert, die mir das Leben ein wenig schwer gemacht haben. Ich bin mir sicher, dass das ausschließlich an mir liegt. Jeder, der sich mit den modernen Programmiersprachen auskennt oder wenigstens weiß warum eine Seite im Internet funktioniert wie sie funktioniert, wird diese Probleme nicht haben. Tu ich aber nicht – ich arbeite zwar in der IT-Branche, aber als Kaufmann und nicht als Programmierer. Deswegen war das Einrichten meiner Homepage sehr von “Trial-and-Error” geprägt und nicht von Können, was dazu geführt hat, das ich die ganze Arbeit mehrfach gemacht habe.

Die Auswahl eines Webhosters war die erste Herausforderung. Der von mehreren Bekannten gelobte Anbieter bplaced.com ist kostenlos, erwies sich in meinem Fall aber als Flop, weil einige Funktionen wie zum Beispiel das Laden und Installieren von WordPress Themes oder Plugins eben gerade nicht automatisch funktionierten. Und da ich keine Lust (und keine Ahnung) hatte in die Tiefen von html oder php einzusteigen, bin ich bei bplaced wieder ausgestiegen und bin zu flatbooster gewechselt.

Die Auswahl eines WordPress Themes, also der Oberfläche ist die nächste Herausforderung. Es ist eine aufwendige Sache aber es macht Spaß. Ich hatte mich sogar entschieden ein Theme zu kaufen. Ubud von elmastudio hat mir gut gefallen und 12€ sind nicht die Welt. Download und Installation liefen perfekt. Leider hat bei diesem Theme das Einstellen von Blogbeiträgen ebenso wenig funktioniert wie das Anzeigen von “Kategorien” oder “Archivbeiträgen”. Ich habe mich an den Support von elmastudio gewendet und auf eine Antwort zur Problemlösung gehofft. Die Antwort steht noch aus.

Weil ich keine Lust hatte noch länger auf eine Antwort zu warten, habe ich mich letztendlich entschlossen ein WordPress-Standard-Theme zu nehmen (und die 12€ abgehakt). Das Theme Twentyfourteen fand ich am besten und habe es installiert. Was soll ich sagen, alles hat funktioniert, alles läuft perfekt und meine Seite war in relativ kurzer Zeit aufgebaut.

Achja, ein Problem gab es doch: beim Aufrufen der Plugin-Funktion erschien ein Fatal Error. Ziemlich mutlos habe ich mich an den Support von WordPress gewendet. Die Antwort war innerhalb von zwei Stunden da. Perfekt, würd ich mal sagen. Naja, das Theme Twentyfourteen ist umsonst :)

Meine leidvollen Erfahrungen

mit meiner Homepage sind dann auch gleich meinen ersten Blogeintrag wert. Aber lasst mich von Beginn an erzählen. Meine HomePage tvd-fotoart.de gibt es ja schon seit einiger Zeit. Der Name ist einigermaßen bekannt, wenngleich ich mich natürlich mit den wirklichen Größen dieser Branche wie Patrick Ludoph, Steffen Böttcher oder Nikolaj Wiegard messen kann. Um ehrlich zu sein, meine Seite kennt eigentlich keiner, aber trotzdem wollte ich den Namen nicht verlieren weil ich ihn ganz schön finde. Hat auch immer ganz gut geklappt. Der erste Umzug von Windows auf OSX lies sich noch relativ einfach bewerkstelligen. Ich musste einfach die ganze Homepage neu machen – mit iWeb. Ein Tool, das Apple damals noch kostenlos mit ausgeliefert hat und das so einfach zu bedienen war, das sogar ich es verstanden habe. Dann ging aber schon los mit dem Ärger. Mein damaliger Webhoster hat mir mitgeteilt, dass ich auf einer Plattform sei und umziehen müsste. Umzüge mag ich ganz gern, also habe ich zu gestimmt. Die Folge war, dass meine Homepage nicht mehr zu erreichen war nur noch für Eingeweihte zu erreichen war, weil die Adresse auf einmal sehr kryptisch aussah. Die Hilfe von eines Mitarbeiters der Firma war sicher perfekt, aber ich war zu dämlich sie umzusetzen. Meine Homepage war jedenfalls erstmal “gestorben”. Und ich habe bei dem Webhoster  gekündigt. Hinzu kommt, dass ich zwischendurch mein MacBook ersetzt habe (durch ein noch teureres besseres und schnelleres) und Apple mein geliebtes iWeb nicht ausliefert und man sich dieses Tool auch nicht mehr im AppStore herunterladen konnte. Es sei veraltet sagte mir jemand, der sich damit auskennt. Jaja, mag sein dass es veraltet war, aber ich konnte damit umgehen :-)

Dieser jemand sagte mir, ich sollte WordPress verwenden. Das hatte ich schon mal gehört und wusste, dass es State-of-the-Art ist. Also los: Urlaub genommen, neuen Webhoster besorgt (flatbooster) und WordPress runtergeladen. Ein paar Tutorials von Jessica Ebert auf youtube angeschaut und an die Arbeit gemacht.

Wir schreiben jetzt Tag 4 nach dem Start meiner Arbeit und wenn ihr diese Zeilen lesen könnt, wisst ihr, dass ich mindestens eine schlaflose Nacht hatte, den ganzen Mist wenigstens dreimal komplett neu gemacht habe, mehrere neue Login-Adressen und Passwörter habe (davon einige doppelt) und sehr froh bin, dass es doch irgendwie geklappt hat. Ich werde in den nächsten Tagen einen Blog über die Schwierigkeiten schreiben, die einem als Laie dabei begegnen können. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen von euch, der ebenfalls mit dem Gedanken spielt seine Homepage komplett neu aufzubauen und vielleicht sind meine Erfahrungen ein wenig hilfreich.